Mittwoch, 14. Februar 2007

EU Parlament verabschiedet Inspire Richtlinie

Das EU-Parlament hat in dritter Lesung die Inspire Direktive verabschiedet, die eine weitreichende Harmonisierung im Bereich von Raum- und Geodateninformationen vorsieht. Stimmt der EU-Ministerrat der jetzt verabschiedeten Version von "INSPIRE" zu, wird die Kommission ermächtigt, zugehörige Standards zu verabschieden. Sie sollen für die Interoperabilität von Geodatensammlungen in den Mitgliedsstaaten der EU und damit deren besseren grenzübergreifenden Austausch dienen. Die Kommission wird auch Betreiberin des "INSPIRE Geo-Portal" einer Internet-Seite, auf der verschiedene Dienste für die europäische Öffentlichkeit
angeboten werden sollen.
Das INSPIRE-Portal soll als Sprungbrett für den Zugriff auf die Angebote der Mitgliedsstaaten dienen. Innerhalb von zwei Jahren müssen die Mitgliedsstaaten die ersten EU-Geodaten mit Metadaten versehen, sodass nach Ort, Qualität, bestimmten Klassen und Stichwörtern gesucht werden kann.
Neu erhobene Geodaten sollen innerhalb von 2 Jahren INSPIRE-konform sein. Für bestehende Daten gibt es einen längeren Übergangszeitraum von bis zu 7 Jahren. Zusätzlich zu den Daten, die heute Google Earth schon liefert (Länge, Breite, geographisches Grid-System, samt Namen von Orten und Verwaltungseinheiten bis zu einzelnen Hausadressen) listen insgesamt drei Annexe eine Vielzahl von Daten über die Geomorphology, Flächennutzungspläne, Lokalisation von Gebäuden und Fabriken und auch Bevölkerungsdichte, Häufigkeit von Krankheiten, Luftverhältnisse, klimatische und geologische Risikozonen und die Verteilung der Arten auf.
Der vollständige Bericht von Monika Ehnert findet sich bei Heise Online.

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